Sea-Eye – Seenotrettung vor der afrikanischen Küste

Der gemeinnützige Verein Sea-Eye aus Regensburg, der im Herbst 2015 von Michael Busch­heuer ins Leben gerufen wurde, hat es sich zum Ziel gesetzt, Menschen aus Seenot vor der libyschen Küste zu retten.

Jeden Tag machen sich Hunderte von Menschen auf den gefährlichen Weg über das Mittel­meer auf der Flucht vor Krieg, Hunger, Ausbeutung und Verelendung. Jeden Tag ertrinken täglich Menschen in den eisigen Fluten des Meeres. Seit Beginn unserer Missionen Mitte April 2016 konnten wir mit unseren Schiffen “Sea-Eye” und “Seefuchs” weit mehr als 10 000 Menschen vor dem Ertrinken bewahren.

Wir versorgen die Menschen, die oft dicht zusammengedrängt in Schlauch- oder Holzbooten sitzen, mit Rettungswesten und Wasser.  Verletzte, Kinder und Schwangere werden an Bord der Schiffe genommen, bevor sie im Idealfall an ein Militärschiff oder an ein größeres Schiff übergeben werden, um sicher nach Italien gebracht zu werden.

Alle Crewmitglieder arbeiten ehrenamtlich, unentgeltlich und in ihrer Freizeit. Alle Flugkosten werden von ihnen persönlich getragen. Der Ausgangspunkt unserer Einsätze liegt auf Malta. Allein von dort brauchen wir fast 30 Stunden ins Einsatzgebiet. Denn das höchste Gut, das wir in Händen halten, ist unser Leben. Wer gibt uns das Recht zu bestimmen, wie und ob ein Mensch überleben darf?

Unsere Internetseite: www.sea-eye.org oder auch bei Facebook.

Das Team der Sea-Eye wird sein Engagement auf dem Fest für Demokratie und Menschenrechte vorstellen.